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Gemeindereise 2013

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Den zwölf Personen, die sich Ende September an der viertägigen Gemeindereise ins Bündnerland beteiligten, bot Pfarrer Ernst Friedauer Gelegenheit, mehrere kirchliche Gebäude der aussergewöhnlichen Art zu besuchen.

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Ein erster Augenschein galt der Kapelle Sogn Benedetg oberhalb des Dorfs Sumvitg in der Surselva, die der bekannte Architekt Peter Zumthor 1989 in der Form einer Arche realisiert hat – mit einem Glockenturm daneben in der Form einer himmelwärts führenden Leiter. Bild unten: die Marthaler Gruppe im Innern der als "Kraftort" geltenden Kapelle.

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Die Vorgängerin der Kapelle Sogn Benedetg wurde 1984 von einer Lawine zerstört. Die Ruine erinnert heute noch an jenes Unglück.

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Die Kirchentour nahm einen Umweg - zur Besichtigung und zur Begehung des riesigen Kunstwerks "Ogna", das Matias Spescha in der Nähe von Trun aus Beton erschaffen hat.

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Überaus eindrücklich die Kirche von Obermutten: als einzige der Schweiz ganz aus Holz, mit einem unscheinbaren Dachreiter versehen, das Innere (Bild unten) einfach und schlicht. Obermutten, von den Walsern im 14. Jahrhundert gegründet, liegt auf fast 2000 Meter Höhe, ist ab Thusis mit einem kleinen Postauto über eine steile, enge und kurvenreiche Strasse erreichbar und zählt genau vier Einwohner.

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In frappantem Gegensatz präsentiert sich, ebenfalls in der Region Thusis, die Kirche von Cazis. 2002 eingeweiht, aus Beton, in der Form dreier grosser, rund geschliffener Kieselsteine, das Innere (Bild unten) ausgesprochen hell, durch die runden Formen aber Geborgenheit vermittelnd.

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Eine weitere Kirche, die auf Bewunderung stiess, war jene von Zillis mit ihren berühmten Deckengemälden aus dem Beginn des 12. Jahrhunderts. Um die 153 quadratischen Bildtafeln genau betrachten zu können, liegen vergrössernde Spiegel bereit.

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Ein Teil der Gruppe nutzte die Gelegenheit, um die eindrückliche Viamalaschlucht zu durchwandern.

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Untergebracht waren die Marthaler im hotelähnlichen Begegnungszentrum, das dem oberhalb von Ilanz gelegenen Kloster der Dominikanerinnen angegliedert ist. Der Gottesdienst in der Klosterkirche am Sonntag vermittelte einen Eindruck von der tiefen Frömmigkeit der 120 Nonnen (die im Alter zwischen 50 und 99 Jahren stehen).

 
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